Die Gewinner sind die Dummen

Wie lange noch hält sich der Mythos vom Gewinner? Die Idee von Gewinnen und Verlieren zerstört Mensch und Natur.

Ist Trump der Gewinner oder ein ausgesprochener Angsthase? Was läuft hier wirklich ab?

Wir sind anderer Meinung als unser Gegenüber. Sogleich regt sich ein Gefühl, der Bedrohung. Wir setzen uns in das richtige Licht, den Anderen werten wir ab. Jetzt haben wir einen Feind erschaffen und Angriff ist die gerechtfertigte Strategie. Wir befinden uns im Krieg, in einem brutalen Zyklus von Angriff und Vergeltung, so wie er täglich in den Medien erschaffen wird. Was passiert hier? Sind wir noch Herr unsere eigenen Sinne oder werden wir permanent mit diesen destruktiven Programmen gefüttert, damit wir uns eben auf diese Art und Weise verhalten?

Es kommt ganz allein auf dich drauf an, worauf du dich konzentrierst. Doch zunächst einmal ein wenig Biologie:

Angst:
ein Gefühl, das jeder kennt.

Als erwiesen gilt heute, dass vor allem eine Struktur hierbei eine große Rolle spielt: die Amygdala. Sie ist Teil des limbischen Systems, dem eine wichtige Funktion bei der Emotionsverarbeitung zugesprochen wird. Auch an der Aggression ist die Amygdala zentral beteiligt. Sie besteht aus zwei mandelförmigen Ansammlungen von Kernen, die im Zentrum des menschlichen Gehirns sitzen, und zwar einer im linken und einer im rechten Schläfenlappen jeweils direkt vor dem Hippocampus.

  • Die Amygdala schätzt Gefahren ein und steuert die Kaskade der Angstreaktionen.
  • Direkt vom Thalamus erhält die Amygdala eine grobe Skizze der Situation, um schnell die Gefahr einzuschätzen.
  • Eine genaue Analyse liefert etwas später der langsamere Weg vom Thalamus über den Neocortex und den Hippocampus.

Kleinste Verletzungen der Strukturen der Mandelkerne reichen aus, um das Verhalten eines Tieres vollkommen zu verändern: „Wildgefangene Vögel“, berichtete der Biologe Richard Phillips vom Virginia Polytechnic Institute, „die normalerweise panisch versuchen zu entfliehen, werden plötzlich seelenruhig.“ Laborratten mit einer Läsion der Amygdala erkunden neugierig sedierte Katzen. Umgekehrt genügt die elektrische Stimulation kleiner Zellverbände im Mandelkern, und Katzen ducken sich ängstlich vor Mäusen weg oder reagieren wütend mit aufgestelltem Fell, Buckel und geweiteten Pupillen – je nachdem welcher Bereich der Amygdala erregt wurde.

mehr über die Gehirnforschung findest du hier. (Schaltkreise der Angst) und bei dem berühmten Neurowissenschaftler Jaak  Pankssep, der Wissenschfafler, der bekannt dafür wurde, Ratten zu kitzeln.

Dieser spezielle Teil des Frontalhirns der anteriore cinguläre Cortex  (kurz ACC) ist eine Art Konfliktmanager und dafür zuständig, Probleme zu melden und zu lösen. Gleichzeitig kontrolliert und reguliert es unsere Reaktionen – eine verminderte Aktivität bedeutet also höhere Bereitschaft zu impulsivem Verhalten.

Dagegen erhöhte sich die Aktivität der Amygdala (dem Aggressions- und Alarm-Areal des Gehirns), die auch wegen ihrer Form Mandelkern genannt wird. Die Amygdala hat unter anderem die Funktion, Bedrohungen schnell zu erkennen und Abwehrreaktionen einzuleiten. Angst und Aggression sind daher beide eng mit einer Aktivierung der Amygdala verknüpft.

Den Rest, zu sehen was sich hier abspielt überlasse ich dir selbst:

Ist es wirklich so einfach unser Verhalten so leicht zu steuern? Die Biologen sagen:“ Ja, es ist so einfach.“

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